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Universität Graz Donska, Mariya, Mag. Dr. M.A.
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Dr. Mariya Donska

Universitätsassistentin an der Universität Graz mit Schwerpunkt zeitgenössische ukrainische, belarusische, polnische Lyrik

Fotografisches Bild von Mariya Donska

Mariya Donska arbeitet als Universitätsassistentin (Post-Doc) am Institut für Slawistik der Universität Graz (derzeit karenziert). Ab Jänner 2026 ist sie als Research Fellow im Rahmen des von ihr eingeworbenen Drittmittelprojekts der Gerda Henkel Stiftung “Voices of Resilience: Exploring Agency in Contemporary Slavic Poetry” tätig.

Zu ihren Forschungsschwerpunkten gehören zeitgenössische ukrainische Lyrik, die vergleichende innerslawische Literaturforschung (ukrainisch / belarusisch / polnisch / russisch), Intertextualität und Praxeologie. Sie unterrichtet Ukrainisch als Fremdsprache an der Universität Graz und hat diesen Unterricht 2022 mit tatkräftiger Unterstützung des Instituts für Slawistik und des Treffpunkts Sprachen ins Leben gerufen. 

Mariya Donska wurde zweimal mit dem Ingeborg-Ohnheiser-Preis der Österreichischen Gesellschaft für Slawistik ausgezeichnet, einmal für ihre Diplomarbeit "Fiktion und Glaubwürdigkeit: 'Semejnyj archiv' von Boris Chersonskij" und einmal für ihre Dissertation "Das Potential der Metaebene. Explizite Metareferenz und ihre Entwicklung (am Beispiel des Werks von Saša Sokolov)". 2024 erlangte sie "High Potentials Visiting Award" der Universität Graz und war im Oktober-November 2024 Visiting Fellow in Ukrainian Studies an der University of Cambridge. 

 

Demnächst erscheinen oder bereits erschienen sind mehrere Artikel mit Schwerpunkt auf zeitgenössischer ukrainischer und belarusischer Lyrik:

Donska, Mariya (2023): „Dekonstruktion eines imperialen Denkmals: Pam’’jatnyk von Jurij Andruchovyč im Kontext der intertextuellen Exegi monumentum-Tradition“, in: Anzeiger für Slavische Philologie L (2022), 39–74. doi:10.36208/AnzSlPh50202204

Donska, Mariya (2024): „Ukrainische Lyrik nach 1991: eine Annäherung“. In: Peter Deutschmann, Michael Moser; Alois Woldan (Hrsg.): Die Ukraine – Vom Rand ins Zentrum. Berlin: Frank & Timme, 149–165. doi:10.57088/978-3-7329-8930-0_8.

Donska, Mariya (2025): „‚Nadi mnoju letyt’ Tat’jana Tolstaja‘: Textinterne Mehrsprachigkeit in der zeitgenössischen ukrainischen Lyrik.“ In: Eva Hausbacher; Anja Burghardt (Hrsg.): Vielsprachigkeit der Sprache. Mehrsprachigkeit in den slavischen Literaturen. Tübingen: Narr Franck Attempo, 163–190.

Donska, Mariya (2026) [im Druck]: „‚A perad hėtym… a paslia‘: Time Gaps and Time Rupture in Ukrainian and Belarusian Poetry since 2014.“ In: Alexander Wöll; Bohdan Tokarskyi (Hrsg.): Time Out of Joint: Literary (Re)Visions of Time in Eastern and Central Europe. London: Routledge.

Donska, Mariya (2026) [in peer-review]: „Abrykosy i Rozy: Reimagining Donbas as a Greenscape?“, in: Welt der Slaven.

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